Lorünser Villa, Bludenz (Foto: studio 22)

Lorünser Villa, Bludenz (Foto: studio 22)

 

TRETEN SIE EIN

IN DAS Architekturjuwel Lorünser Villa

Ein architektonisches Jugendstil Juwel an der Pforte zum Bludenzer Obdorf, an der früheren Alten Landstraße 1. In der noch leerstehenden Villa wird die Ausstellung „unablässiges fragen zur dichte“ von Marco Spitzar und Alexander Waltner vom 11. September bis 5. Oktober 2019 frei zugänglich sein.

Im Zuge einer Projektentwicklung wird die Villa von der Firma Primus Immobilien saniert und aus ihrem mehr als hundertjährigen Dornröschenschlaf zu neuem Leben erweckt.

Zuvor jedoch erhalten Kunst- und Geschichtsinteressierte Gelegenheit, das Architektur-Juwel und dessen Vergangenheit zu erkunden. Emil Stephan Gassner aus Dornbirn, Gesellschafter des Bludenzer Textilunternehmens Getzner Mutter & Cie heiratete 1883 die Fabrikantentochter Hilde Hämmerle. Sechs Jahre später ließen sie die Villa an der Alten Landstraße, Obdorfweg 1 heute, nach den Plänen des Bludenzer Architekten Johann Wachter erbauen. Während des 2. Weltkriegs nahm dort der französische Lagerkommandant Clement Quartier, bevor es an die Christian Lorünser Erben GmbH verkauft wurde. Die Firma Primus Immobilien hat nach dem Tod der letzten Bewohnerin, Ilse Lorünser, die geschichtsträchtige Villa erworben und will sie mit dem Architekten DI Markus Mitiska auf der Grundlage eines sensiblen Konzepts sanieren.

Wir laden Sie herzlich ein, die Räumlichkeiten der Lorünser Villa und die Ausstellung “unablässiges fragen zur dichte” von Marco Spitzar und Alexander Waltner zu entdecken und freuen uns auf Ihr Kommen.

 

Ausstellung

Ausstellung: unablässiges Fragen zur Dichte
 

unablässiges Fragen
zur Dichte

 

Ausstellung 12 sept. bis 5 okt. 2019

Mit ihrer Kunst bespielen Marco Spitzar und Alexander Waltner die Räumlichkeiten der Lorünser Villa und erzählen mit den Mitteln künstlerischer Poesie ihre persönliche Geschichten. Genuin. Eigenständig. Eigenwillig.

Der eine überzieht die Welt mit UHU flüssig aus der flinken Flasche, verdickt, schließt ein, lässt alles wie erstarrt unter einer Luftbläschen-Oberfläche historisch anmutend zurück. Der andere seziert Geistesblitze und Sinnlichkeit in einem Farbenrausch, der aus einer anderen Zeit gefallen scheint. 


 
 
 
 
 

25. sept. 2019, 19 Uhr

KÜNSTLER
führung

2. okt. 2019, 19 Uhr

LESUNG

 
 
 
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Edition zur Ausstellung

 
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Uhu Vorratsschrank In der Lorünser Villa, 2019

Der UHU Klebstoff und vor allem das handelsübliche Behältnis der flinken Flasche sind nicht an Orte und Räume gebunden. Handlich, die richtige Größe für die Mantelinnentasche, ist die Flasche immer dabei. Es ist eine der schönsten Aufgaben von Marco Spitzar besondere Stellen in den Ausstellungsräumen zu finden, die ideal zur Geschichte seiner UHU Flasche passen. Mit dem UHU verbinden ihn historische Zeiten, die an uns haften bleiben und die wir beinahe unbemerkt immer weiter mitnehmen.

Dieses einzigartige Werk, das es immer nur ganz spezifisch durch und mit dem Ausstellungsort gibt, ist hier der in die Wand eingelassene graue Vorratsschrank mit den gut sortierten UHU flinken Flaschen.


Auflage: 20 Stück
Ausführung: Pigmentprint auf Hahnemühle Papier 310 g
Abmessungen: 700 x 100 mm + Passepartout
Ausstattung: ohne Rahmen

Preis: 500 Euro

Bestellung
Marco Spitzar
a.greber@studio-spitzar.com, +43 664 183 8637

 
 

Ausstellung

zwischen figurativer buntheit
und historischer Verklebung.

 
 
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